Deutschland ist in vielem führend. Im Export. In der Produktion. In der Bildung. In erneuerbaren Energien. Nur auf einem Feld hinken wir der Zeit – und vor allem anderen Ländern – hinterher. Der Digitalisierung. „Die flächendeckende Vernetzung mit dem www, dem world wide web, ist das erklärte Ziel Deutschlands, Hessens und Darmstadts. Jede Kommune und jede Stadt muss sich hier bemühen, den Anschluss nicht zu verlieren. Denn die Digitalisierung bzw. die Industrialisierung 4.0 schreitet schnell voran, wir dürfen hier nicht zurückfallen“, erklärt die Landtagsabgeordnete Irmgard Klaff-Isselmann.

Deutschland schafft es laut dem „EU Smart City Ranking“ nicht einmal unter die Top 20 in Europa. Um das zu ändern, wurde der Wettbewerb „Digitale Stadt“ vom Dachverband BITKOM e.V. sowie dem Städte- und Gemeindebund ins Leben gerufen.
„Ich freue mich, dass sich im ersten Durchgang Darmstadt durchsetzen und den Titel einer digitalen Stadt gewonnen hat. Das sollte Anreiz für die anderen Städte sein, ebenfalls mitzuziehen und sich smarter und digitaler zu präsentieren. Da ist ein kostenloser W-LAN Zugang an öffentlichen Hot Spots in der Stadt und auf dem Dorf obligatorisch“, unterstreicht Klaff-Isselmann.

Das Land Hessen stellt über 80 Mio. Euro für den Ausbau der Digitalisierung zur Verfügung. Ebenso beteiligen sich viele Eigeninitiativen aus Wirtschaft und Forschung am Ausbau. „Zur digitalen Stadt gehört nicht nur ein schneller Internetanschluss zuhause von mehr als 50 Mbit/s, es gehört auch dazu, dass der Verkehr digital gesteuert und überwacht werden kann, ebenso wie die Energieversorgung der Stadt und des eigenen Heims“ schließt die Abgeordnete ab.

« Patienten nicht alleine lassen Kommunen stehen gut da »