Die Menschen in Deutschland leben lange und vielfach gesund. Auch nach dem Erwerbsleben soll der erfreulich lange Lebensabschnitt als Rentnerin oder Rentner eine gute Lebensqualität bieten. Deutschlands Seniorinnen und Senioren unterstützen ihre Kinder und Enkelkinder, sie stehen den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite und vor allem engagieren sie sich in Vereinen, Verbänden und der Nachbarschaft. Das ehrenamtliche Engagement der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ist nicht wegzudenken. Daher unternimmt die CDU alles, damit sie lange gesund und aktiv bleiben und am gesellschaftlichen Leben selbstbestimmt in Würde teilhaben können.

Viele hielten nach der Bundestagswahl eine Fortsetzung der großen Koalition für keine gute Option. „Wir entschieden uns als Union für Sondierungen mit Grünen und FDP mit dem Ziel, eine sogenannte Jamaika-Koalition zu bilden. Kurz vor dem Ende der Verhandlungen, alle wichtigen Knackpunkte waren dem Vernehmen nach geklärt, erklärte die FDP den Ausstieg aus den Verhandlungen. Die Union ist regierungsfähig und -willig, wir wollen die Zukunft unseres Landes gestalten. Aus dem Wahlergebnis vom 24.09.2017 mussten wir das Beste machen. Nachdem nun auch die Sozialdemokraten Verhandlungen über eine Fortsetzung der GROKO zugestimmt hatten, begannen die Koalitionsgespräche. Das Ergebnis kann sich aus meiner Sicht sehen lassen. Und so war es eine gute Entscheidung, dass der CDU Bundesparteitag am 26.02.2018 mit großer Mehrheit dem Koalitionsvertrag zugestimmt hat“, betont der Landesvorsitzende der Senioren Union Hessen, Landtagspräsident Norbert Kartmann.

„Wir wollen die dringenden Fragen der älteren Menschen in unserem Land beantworten und ihren Lebensstandard nicht nur halten, sondern auch verbessern“, erklärt die seniorenpolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion, Irmgard Klaff-Isselmann. Dazu gehört unter anderem die ärztliche Versorgung. Dafür sollen unter anderem Zulassungssperren für neue Niederlassungen von Ärzten beseitigt werden. Auch soll das derzeitige Rentenniveau nicht weiter abgesenkt werden. Daher soll die gesetzliche Rente auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent bis ins Jahr 2025 festgeschrieben werden. Gleichzeitig soll für die jüngeren Generationen der Rentenbeitrag nicht über 20% steigen. Altersarmut soll mit der Einführung einer Grundrente aktiv bekämpft werden. Diese soll 10% über der Grundsicherung liegen und für alle Personen, die über 35 Jahre gearbeitet oder Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, gelten.

„Damit soll die Lebensleistung der Menschen anerkannt werden“, betont die Abgeordnete. Ebenso relevant ist die Absicherung derjenigen, die wegen gesundheitlicher Probleme keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen können. Diese Absicherung soll ebenfalls verbessert werden. „Unser Solidarmodell lässt niemandem im Stich, denn wir haben einen starken Sozialstaat“, erklärt die Abgeordnete.

Der Koalitionsvertrag sieht ein Sofortprogramm Pflege vor, in dem unteranderem die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung der Alten- und Krankenpfleger verbessert werden sollen. „Wir brauchen mehr Arbeitsplätze in der Altenpflege und in Krankenhäusern. Daher schaffen wir in einem ersten Schritt 8.000 neue Stellen. Wir wollen damit auch die pflegenden Angehörigen entlasten, die bereits jetzt sehr viel leisten“, fährt Klaff-Isselmann fort. Nach wie vor soll die Wahlfreiheit in der Pflege beibehalten werden. „Wahlfreiheit ist ein wichtiges Gut, das erhalten bleiben muss“, so die Abgeordnete.

Um sowohl Betroffene als auch die pflegenden Angehörigen weiter zu entlasten, soll ein Entlastungsbudget geschaffen werden, das sämtliche Angebote aller Pflegeformen zusammenfasst, ob nun Kurzeit-, Verhinderungs-, Tages- oder Nachtpflege. Darüber hinaus müssen die Kinder von pflegebedürftigen Eltern erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro zur Bezahlung Pflege der Eltern beitragen.

„Die Verhandlungsteams haben in dem Koalitionsvertrag viel für unsere Generation erreicht. Natürlich konnten nicht in Gänze die Inhalte der CDU umgesetzt werden, es mussten Kompromisse geschlossen werden, aber die Handschrift der CDU ist klar erkennbar. Wir als Senioren Union begrüßen die Ergebnisse. Der Koalitionsvertrag bildet eine gute Grundlage für die Regierungsarbeit der nächsten vier Jahre“, sagt der Landesvorsitzende der Senioren Union Hessen, Landtagspräsident Norbert Kartmann.

« Kommunale Selbstverwaltung ohne Zwang und Erleichterungen für die Menschen Ruhe ist Lebensqualität »